Das Bewerbungsverfahren

Teilnahmebedingungen für „Generation Pfalz“

1. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Kellermeister/Betriebsleiter aus der Pfalz, die zum Zeitpunkt der  Bewerbung 40 Jahren alt sind und entscheidende Mitverantwortung an der Weinproduktion in Ihrem  Betrieb haben.

 

2. Die Teilnehmer füllen ein Formular aus, um Ihren Betrieb vorzustellen und darzulegen, wie Ihre  Mitverantwortung/Position im Betrieb einzuordnen ist. Sie bestätigen mit Ihrer Unterschrift, dass Sie bei  der Produktion der Weine maßgeblich beteiligt waren.

 

3. Anzustellen sind 5  Weine je Betrieb. Zugelassen sind nur Gutsabfüllungen und Erzeugerabfüllungen.  Von den angestellten Weinen sollen zwei Partien jeweils 2.500 Flaschen umfassen (Beleg durch Kopie des  AP-Antrags). Ein Wein der 5 Probenweine soll max. 13,0 vol.% alk. aufweisen. Zum Zeitpunkt der Probe  sollen je Partie mind. 200 Flaschen zur Verfügung stehen.

 

  • Rebsorten: Riesling mindestens einer, max. drei
  • Rotwein: auch ohne Sortenangabe min. einer, max. zwei 
  • mind. ein Wein aus der Familie der weißen Burgunder

Alle angestellten Weine sollten trocken ausgebaut sein.

Jede Partie kann nur einmal am Wettbewerb teilnehmen.

Jeder Teilnehmer stellt von den 5 Weinen seiner Kollektion jeweils 4 Flaschen bereit. Für alle Weine sind Analysedaten und Preisangabe (Endverbraucher ab Keller) beigefügt.

4. Teilnahmeberechtigt sind alle Pfälzer Betriebe, die Mitglieder des Bauern- u. Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd sind.

 

5. Die Zulassungskommission besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden des Pfalzwein e. V., dem Weinbaupräsidenten und den Geschäftsführern der Pfalzwein e. V.  und des Vereins Deutsche Weinstraße/Mittelhaardt. Die Kommission ist für alle Regularien rund um den Wettbewerb zuständig. Bei größerer Bewerberzahl muss die Kommission eine Vorverkostung durch eine neutrale Jury ansetzen. 

 

Nach Vorprüfung sind max. 40 Betriebe bei der Verkostung zu berücksichtigen. Aus den 40 Betrieben wird die Jury eine aktive Gruppe „Generation Pfalz“ küren. Die weiteren 20 sollen in dem Zusammenschluss zum Zwecke des Erfahrungsaustauschs mitarbeiten. Bei verschiedenen Gelegenheiten/Veranstaltungen können die TOP 40 unter dem Namen „Generation Pfalz & friends“ hinzu gebeten werden.

6. Die Teilnahmegebühr je Betrieb beträgt 250,00 € zzgl. MwSt.. Diese Gebühr wird nach positiver Vorprüfung fällig.

 

7. Sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind, können sich Interessenten jedes Jahr aufs Neue bewerben. Gesetzte Teilnehmer gibt es nicht.

 

8. Die Weine werden nach dem 20-Punkte-Schema bewertet. Die Kommission bewertet die jeweilige Weinkollektion als Einheit (Betriebsprinzip). 

 

9. Der Jurypräsident wird durch den Vorstand verpflichtet und soll nach drei bis fünf Jahren wechseln. Den Vorsitz in den Anfangsjahren hat Peer Holm inne. Die Jury für die Auswahlprobe 2016 besteht neben Peer Holm aus: 

 

  • Peter Badenhop
  • Axel Biesler
  • Patrick Hemminger
  • Thorsten Firlus
  • Sebastian Bordthäuser

10. Die Jungwinzergruppe nennt sich „Generation Pfalz“:  www.generation-pfalz.de  

 

11. Weitere Konditionen: Mitglieder der Top 20 „Generation Pfalz“ nehmen an verschiedenen Werbemaßnahmen der Gebiets- und Bereichsweinwerbungen teil. Sofern die Maßnahme mit erheblichen Weinmengen verbunden ist, wird der Wein zu den üblichen Konditionen erstattet (./. 30 % vom VK ab Hof plus 10 Prozent Naturalrabatt). In Sonderfällen müssen  individuelle Absprachen getroffen werden. Sind lediglich geringe Mengen erforderlich (Weinverkostungen /Tischpräsentationen), trägt dies der Betrieb der Jungwinzer.